Meine Haaren sind ziemlich lang geworden und gestern habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder zum Frisur gehen könnte. Das habe ich auch gemacht und ich habe mich überraschen lassen.Das ist dabei rausgekommen.
Dienstag, 20. April 2010
Auch auf meinem Kopf wird es Frühling
Ich muss euch noch schnell etwas zeigen.
Meine Haaren sind ziemlich lang geworden und gestern habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder zum Frisur gehen könnte. Das habe ich auch gemacht und ich habe mich überraschen lassen.Das ist dabei rausgekommen.
Ich möchte keine Komentare über mein Shirt hören! Das ist mein Schlafshirt. So werdet ihr mich nicht so oft zu sehen bekommen, also seid lieber froh.
Meine Haaren sind ziemlich lang geworden und gestern habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder zum Frisur gehen könnte. Das habe ich auch gemacht und ich habe mich überraschen lassen.Das ist dabei rausgekommen.
Der Frühling ist endlich richtig da
Die Eissaison ist jetzt auch endlich in der Slowakei eröffnet.
Hinter mir liegt das erste Wochenende an dem man den Frühling richtig spüren konnte.
Es hat wirklich lange gedauert aber endlich ist es soweit.
Den Frühling hat Timothee aus Budapest mitgebracht.
Er ist Franzose und arbeitet gerade als Freiwilliger in Ungarn.
Da er unbedingt die Slowakei sehen wollte, haben wir uns gedacht laden wir ihn doch einfach mal ein.
Kaum angekommen wurde er schon mit Slivka und „Selbstgemachtem“ von meiner Oma begrüßt.
Im Laufe des Abends hatte ich dann auch eine echte Auseinandersetzung mit Sergej.
Er hat sich einige Dinge geleistet, die ich einfach nur Scheiße finde.
Ich werde euch natürlich einen Einblick geben.
Es hat beim Kaffeetrinken angefangen.
Pia und ich decken mit unseren Lebensmitteln den Tisch für unseren französischen Gast.
Ihr dürft jetzt dreimal Raten, wer nichts auf den Tisch gestellt hat und am meisten gegessen hat?
Er hat sich noch nicht mal Mühe geben höfflicher Weise zu fragen, ob er unsere Lebensmittel benutzen darf.
Vielleicht muss ich euch dazu sagen, dass seit Oktober jeder für sich einkauft und wir auch getrennt kochen.
Na ja auf jeden Fall ging es dann weiter, als ich Popcorn auf den Tisch stellen wollte.
Die Schüssel war noch nicht mal auf dem Tisch, da hatte Sergej schon seine Hand darin und hat gierig wie immer danach gegriffen.
Ich versteh es nicht?
Ich mein kann man nicht wenigstens warten, bis man die Schüssel auf den Tisch gestellt hat?
Jedenfalls haben sich die Ereignisse dann gehäuft und die Spitze wurde dann übertroffen, als wir versucht haben zusammen für unseren Gast zu kochen.
Ich hab das Feld geräumt und musste mich mit ungesalzenen Nudeln mit nicht wirklich gutschmeckender Sauce von Sergej zufrieden geben.
Jedenfalls ist jetzt Eiszeit zwischen uns! Ich bin hier zwar um ein soziales Jahr zu machen, aber ich hab keine Lust mehr auf Sergej und zähle die Tage runter, die ich noch mit ihm verbringen muss.
Der Zug ist für mich abgefahren.
Aber ich will euch nicht weiter damit nerven, ich will lieber mit meinen schönen Frühlingsbildern angeben.Am Samstag haben wir nämlich alle zusammen die Eissaison in Poprad eröffnet.
Weiter ging es dann am Sonntag.Wir haben unseren französischen Gast nach Kosice gebracht und in der zweitgrößten Stadt einige schöne sonnige Stunden verbracht.
Innenstadt von Kosice.
Alle Guten Plätze im Park waren belegt also mussten wir in den Schatten
Grasgrün war es auch.
Hinter mir liegt das erste Wochenende an dem man den Frühling richtig spüren konnte.
Es hat wirklich lange gedauert aber endlich ist es soweit.
Den Frühling hat Timothee aus Budapest mitgebracht.
Er ist Franzose und arbeitet gerade als Freiwilliger in Ungarn.
Da er unbedingt die Slowakei sehen wollte, haben wir uns gedacht laden wir ihn doch einfach mal ein.
Kaum angekommen wurde er schon mit Slivka und „Selbstgemachtem“ von meiner Oma begrüßt.
Im Laufe des Abends hatte ich dann auch eine echte Auseinandersetzung mit Sergej.
Er hat sich einige Dinge geleistet, die ich einfach nur Scheiße finde.
Ich werde euch natürlich einen Einblick geben.
Es hat beim Kaffeetrinken angefangen.
Pia und ich decken mit unseren Lebensmitteln den Tisch für unseren französischen Gast.
Ihr dürft jetzt dreimal Raten, wer nichts auf den Tisch gestellt hat und am meisten gegessen hat?
Er hat sich noch nicht mal Mühe geben höfflicher Weise zu fragen, ob er unsere Lebensmittel benutzen darf.
Vielleicht muss ich euch dazu sagen, dass seit Oktober jeder für sich einkauft und wir auch getrennt kochen.
Na ja auf jeden Fall ging es dann weiter, als ich Popcorn auf den Tisch stellen wollte.
Die Schüssel war noch nicht mal auf dem Tisch, da hatte Sergej schon seine Hand darin und hat gierig wie immer danach gegriffen.
Ich versteh es nicht?
Ich mein kann man nicht wenigstens warten, bis man die Schüssel auf den Tisch gestellt hat?
Jedenfalls haben sich die Ereignisse dann gehäuft und die Spitze wurde dann übertroffen, als wir versucht haben zusammen für unseren Gast zu kochen.
Ich hab das Feld geräumt und musste mich mit ungesalzenen Nudeln mit nicht wirklich gutschmeckender Sauce von Sergej zufrieden geben.
Jedenfalls ist jetzt Eiszeit zwischen uns! Ich bin hier zwar um ein soziales Jahr zu machen, aber ich hab keine Lust mehr auf Sergej und zähle die Tage runter, die ich noch mit ihm verbringen muss.
Der Zug ist für mich abgefahren.
Aber ich will euch nicht weiter damit nerven, ich will lieber mit meinen schönen Frühlingsbildern angeben.Am Samstag haben wir nämlich alle zusammen die Eissaison in Poprad eröffnet.
Ich hab auch ein besonderes Erlebnis gehabt.
Da wir alle hungrig waren sind wir in ein spanisches Restaurant gegangen. Ich wusste nicht, was ich bestellen soll und habe einfach das genommen, was sich am besten angehört hat.
Als ich dann mein Essen bekam war ich etwas geschockt.
Ich hab mich für Hühnchenleber entschieden.
Es war eine Überwindung, aber ich habe Leber gegessen.Ich muss zugeben so schlimm war es nicht, aber noch mal muss ich es trotzdem nicht haben.
Da wir alle hungrig waren sind wir in ein spanisches Restaurant gegangen. Ich wusste nicht, was ich bestellen soll und habe einfach das genommen, was sich am besten angehört hat.
Als ich dann mein Essen bekam war ich etwas geschockt.
Ich hab mich für Hühnchenleber entschieden.
Es war eine Überwindung, aber ich habe Leber gegessen.Ich muss zugeben so schlimm war es nicht, aber noch mal muss ich es trotzdem nicht haben.
Sonntag, 18. April 2010
Vorösterliche Zeit und Ostern
Wenn man neue Freunde kennen lernt muss man sich auch irgendwann wieder von ihnen verabschieden.
So ging es mir am Wochenende vor Ostern.
Zusammen mit Pia machte ich mich bei herrlichem Sonnenschein und einem leckeren Kuchen in der Hand auf nach Humenne zu unserer Liebsten Michaela aus Österreich.
Wir wollten ihr letztes Wochenende in der Slowakei zusammen feiern.
Leider war das Wetter in der Ostslowakei nicht so schön wie im wunderschönen Letanovce aber das hinderte uns nicht daran noch mal Humenne unsicher zumachen.Zusammen mit lustigen Slowaken und meiner portugiesischen Freundin Sara feierten wir die ganze Nacht unsere
Mischa.
Leider war am Nachmittag nach dem zweiten Frühstück schon wieder Abschiednehmen angesagt.
Agnes machte sich mit ihrem Gefolge wieder auf ins weite Bratislava, doch alleine blieb ich wieder nicht.
Zwei Deutsche Freiwillige und ein Türke haben sich angemeldet. Das bedeutete für mich neue Gäste, neue Geschichten und wieder viel zu tun.
Den Ostermontag feierte ich dann slowakisch.
Wir waren mit Sergej bei Zuzka eingeladen. Bei ihr habe ich schon Weihnachten verbracht und ich freute mich sehr auf sie und ihre Familie.
Bewaffnet mit einer Peitsche und einer Tasse voller Wasser machten wir uns auf den Weg.
Warum das ganze erzähl ich euch jetzt.
In der Slowakei ist es eine Tradition, dass die Jungen am Ostermontag durch das Dorf ziehen und die Mädchen und Frauen mit Wasser bespritzen.
Den genauen Sinn habe ich zwar noch nicht verstanden, aber ich glaube es hat entweder etwas damit zu tun, dass das Wasser für die Fruchtbarkeit steht und man die Mädchen und Frauen fruchtbarer machen will oder es was mit der Schönheit zu tun hat.
Na ja so wichtig ist das auch nicht.
Jedenfalls gibt es dann für die Jungen einen Belohnung vom Vater des Mädchen.
Für uns gab es eine Kleinigkeit zum Essen und einen, ok es war mehr als ein Schnaps.
Die Peitsche ist eine andere Tradition, die es wieder auf die Frauen und Mädchen abgesehen hat.
Die Jungen jagen nämlich auch die Mädchen am Ostermontag durch das Dorf und versuchen sie mit ihrer Peitsche zu „schlagen“ wenn einem Jungen das gelingt bindet das Mädchen dem Jungen ein buntes Band an die Peitsche.
Das es am Ostermontag in Strömen geregnet hat haben wir das ausfallen lassen.
Ostern und generell die vorösterliche Zeit habe ich also sehr genossen. Nun hält endlich der Frühling Einzug und ich werde euch bald einige Bilder schicken.
Das kommt beim nächsten Beitrag über dieses Wochenende.
Lasst es euch gut gehen
Und genieß die Sonnenstrahlen.
Euer Mirco
So ging es mir am Wochenende vor Ostern.
Zusammen mit Pia machte ich mich bei herrlichem Sonnenschein und einem leckeren Kuchen in der Hand auf nach Humenne zu unserer Liebsten Michaela aus Österreich.
Wir wollten ihr letztes Wochenende in der Slowakei zusammen feiern.
Leider war das Wetter in der Ostslowakei nicht so schön wie im wunderschönen Letanovce aber das hinderte uns nicht daran noch mal Humenne unsicher zumachen.Zusammen mit lustigen Slowaken und meiner portugiesischen Freundin Sara feierten wir die ganze Nacht unsere
Mischa.
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Allerdings war das kein Abschied für die Ewigkeit, denn im Sommer mach ich Urlaub auf einem österreichischen Bauernhof.
Michaela ist nämlich eine echte Bauerstochter und ich werd nach der Slowakei mal ein bisschen das österreichische Landleben unter die Lupe nehmen und im Heu schlafen.
Da freu ich mich schon ganz doll drauf.
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Früh am Morgen kamen wir dann genau rechtzeitig zum Bahnhof um den ersten Zug zurück nach Poprad zu nehmen.
Am Sonntag hieß es nämlich schon für mich den Besuch aus Deutschland zu empfangen.
Meine Mama hatte sich zusammen mit Achim auf den langen Weg gemacht um mir einen vorösterlichen Besuch abzustatten.
Zusammen mit ihnen habe ich dann auch die letzte Woche vor Ostern verbracht und ihnen meine Slowakei gezeigt.
Es ging in die Tatra, ins slowakische Paradies und natürlich nach Spissky Hrad.
Ich hab mich sehr gefreut endlich mal jemandem aus Deutschland zeigen zu können, wo ich hier eigentlich gelandet bin.
Und natürlich hatte der Besuch auch den sehr angenehmen Nebeneffekt, dass ich jetzt mit Marmelade und Likör bestens versorgt bin.
Am Karfreitag hieß es nach unserer traditionellen Osterwanderung, die diesmal in der Slowakei stattfand, schon wieder Tschüss sagen.
Aber diesmal nur noch für 4Monate.
Ja richtig es dauert nicht mehr lange und ich bin schon wieder in Deutschland.
Ich hatte auch gar nicht wirklich Zeit um traurig über den Abschied zu sein, denn in unserer Küche standen bereits Agnes mit ihrer Schwester und einem Freund und haben Käsespätzle gemacht.
Der Abend war sehr lustig und es tat mir sehr gut wieder mal mit meiner Agnes zu quatschen.
Das kannten wir dann am Samstag gleich fortsetzten.
Den Ostersonntag habe ich dann ganz traditionell Deutsch gefeiert.
Um neun klingelte der Wecker und auf uns alle wartete ein wunderschönes Frühstück zu herrlichem Sonnenschein.
Danach ging es in die Kirche zum Gottesdienst und danach hieß es dann endlich „EIERSUCHEN“
Natürlich haben wir auch selber Ostereier bemalt.
Am Sonntag hieß es nämlich schon für mich den Besuch aus Deutschland zu empfangen.
Meine Mama hatte sich zusammen mit Achim auf den langen Weg gemacht um mir einen vorösterlichen Besuch abzustatten.
Zusammen mit ihnen habe ich dann auch die letzte Woche vor Ostern verbracht und ihnen meine Slowakei gezeigt.
Es ging in die Tatra, ins slowakische Paradies und natürlich nach Spissky Hrad.
Ich hab mich sehr gefreut endlich mal jemandem aus Deutschland zeigen zu können, wo ich hier eigentlich gelandet bin.
Und natürlich hatte der Besuch auch den sehr angenehmen Nebeneffekt, dass ich jetzt mit Marmelade und Likör bestens versorgt bin.
Am Karfreitag hieß es nach unserer traditionellen Osterwanderung, die diesmal in der Slowakei stattfand, schon wieder Tschüss sagen.
Aber diesmal nur noch für 4Monate.
Ja richtig es dauert nicht mehr lange und ich bin schon wieder in Deutschland.
Ich hatte auch gar nicht wirklich Zeit um traurig über den Abschied zu sein, denn in unserer Küche standen bereits Agnes mit ihrer Schwester und einem Freund und haben Käsespätzle gemacht.
Der Abend war sehr lustig und es tat mir sehr gut wieder mal mit meiner Agnes zu quatschen.
Das kannten wir dann am Samstag gleich fortsetzten.
Den Ostersonntag habe ich dann ganz traditionell Deutsch gefeiert.
Um neun klingelte der Wecker und auf uns alle wartete ein wunderschönes Frühstück zu herrlichem Sonnenschein.
Danach ging es in die Kirche zum Gottesdienst und danach hieß es dann endlich „EIERSUCHEN“
Natürlich haben wir auch selber Ostereier bemalt.
Leider war am Nachmittag nach dem zweiten Frühstück schon wieder Abschiednehmen angesagt.
Agnes machte sich mit ihrem Gefolge wieder auf ins weite Bratislava, doch alleine blieb ich wieder nicht.
Zwei Deutsche Freiwillige und ein Türke haben sich angemeldet. Das bedeutete für mich neue Gäste, neue Geschichten und wieder viel zu tun.
Den Ostermontag feierte ich dann slowakisch.
Wir waren mit Sergej bei Zuzka eingeladen. Bei ihr habe ich schon Weihnachten verbracht und ich freute mich sehr auf sie und ihre Familie.
Bewaffnet mit einer Peitsche und einer Tasse voller Wasser machten wir uns auf den Weg.
Warum das ganze erzähl ich euch jetzt.
In der Slowakei ist es eine Tradition, dass die Jungen am Ostermontag durch das Dorf ziehen und die Mädchen und Frauen mit Wasser bespritzen.
Den genauen Sinn habe ich zwar noch nicht verstanden, aber ich glaube es hat entweder etwas damit zu tun, dass das Wasser für die Fruchtbarkeit steht und man die Mädchen und Frauen fruchtbarer machen will oder es was mit der Schönheit zu tun hat.
Na ja so wichtig ist das auch nicht.
Jedenfalls gibt es dann für die Jungen einen Belohnung vom Vater des Mädchen.
Für uns gab es eine Kleinigkeit zum Essen und einen, ok es war mehr als ein Schnaps.
Die Peitsche ist eine andere Tradition, die es wieder auf die Frauen und Mädchen abgesehen hat.
Die Jungen jagen nämlich auch die Mädchen am Ostermontag durch das Dorf und versuchen sie mit ihrer Peitsche zu „schlagen“ wenn einem Jungen das gelingt bindet das Mädchen dem Jungen ein buntes Band an die Peitsche.
Das es am Ostermontag in Strömen geregnet hat haben wir das ausfallen lassen.
Am Abend machten wir uns dann auf zu einem Konzert mit zwei anderen Lehrerinnen, die uns eingeladen hatten.Der Abend endetet dann bei einer dritten Lehrerin und jeder Menge Schnaps.
Ostern und generell die vorösterliche Zeit habe ich also sehr genossen. Nun hält endlich der Frühling Einzug und ich werde euch bald einige Bilder schicken.
Das kommt beim nächsten Beitrag über dieses Wochenende.
Lasst es euch gut gehen
Und genieß die Sonnenstrahlen.
Euer Mirco
Donnerstag, 15. April 2010
mein Seminar in Ungarn
Ich hab euch viel zu erzählen.
Wo fang ich am besten an? Ich versuch es mit dem Seminar in Ungarn. Das liegt jetzt auch schon fast drei Wochen zurück und war nicht so besonders.
Zwar war es wunderbar neue Freunde wieder zusehen und Zeit mit einander zu verbringen, an sich war es aber recht anstrengend.
Es war ein Seminar von der Roma- Gadje- Initiative. Das ist eine Organisation, die es sich als Ziel gesetzt hat den Dialog zwischen Zigeunern und nicht Zigeunern zu stärken.
Ich bin zum Beispiel auch ein Teil dieser Initiative.
Jedenfalls war ich zusammen mit Pia, Sergej, anderen deutschen Freiwilligen, die auch mit Romas arbeiten einer Gruppe von Ungarn und einigen anderen Slowaken zusammen. Insgesamt waren wir 26 und eine sehr bunte Gruppe, weil auch fünf Zigeuner dabei waren, die gerade in Deutschland und den Niederlanden ein freiwilliges Jahr leisten.
Es wurde viel gesprochen und wir mussten viel zuhören. Das war echt anstrengend, weil einige nur ungarisch oder slowakisch konnten.
Ich hatte trotzdem meinen Spaß, denn Steffi und Nikola und nach ganz viele andere liebe Leute, die ich schon aus Weimar kannte, waren auch mit dabei.
Simon, keine Angst ich vergesse dich nicht.
Hier ein Paar Bilder.
Es gab auch einen freien Tag während des Seminars, an dem wir ins ungarische Vac gefahren sind. Es waren wunderschöne 20°C und ich hatte das erste Mal in diesem Jahr wieder den Geruch vom Frühling in der Nase. Auf jeden Fall mussten wir mit dem Zug nach Vac und da uns das Warten zu langwelig wurde mit Steffi und Nikola haben wir beschlossen einfach selbst den Zug zu spielen.
Es wollte aber niemand mitmachen und so mussten wir doch auf den richtigen Zug warten.
Das warten nahm einfach kein Ende und so mussten auch noch Emily ( sie kommt aus der USA und arbeitet zusammen mit Simon in Südungarn) und Livia ( die macht genau das Gleiche wie Emily kommt aber aus der Ukraine) auch noch dran glauben und ein Bild mit mir machen.
In Vac gab es dann das erste Eis in diesem Jahr. Das war toll sag ich euch=)
Alles in allem war das Seminar aber doch ganz OK und auch eine wichtige sowie schöne Erfahrung.
Liebste Grüße Mirco
Wo fang ich am besten an? Ich versuch es mit dem Seminar in Ungarn. Das liegt jetzt auch schon fast drei Wochen zurück und war nicht so besonders.
Zwar war es wunderbar neue Freunde wieder zusehen und Zeit mit einander zu verbringen, an sich war es aber recht anstrengend.
Es war ein Seminar von der Roma- Gadje- Initiative. Das ist eine Organisation, die es sich als Ziel gesetzt hat den Dialog zwischen Zigeunern und nicht Zigeunern zu stärken.
Ich bin zum Beispiel auch ein Teil dieser Initiative.
Jedenfalls war ich zusammen mit Pia, Sergej, anderen deutschen Freiwilligen, die auch mit Romas arbeiten einer Gruppe von Ungarn und einigen anderen Slowaken zusammen. Insgesamt waren wir 26 und eine sehr bunte Gruppe, weil auch fünf Zigeuner dabei waren, die gerade in Deutschland und den Niederlanden ein freiwilliges Jahr leisten.
Es wurde viel gesprochen und wir mussten viel zuhören. Das war echt anstrengend, weil einige nur ungarisch oder slowakisch konnten.
Ich hatte trotzdem meinen Spaß, denn Steffi und Nikola und nach ganz viele andere liebe Leute, die ich schon aus Weimar kannte, waren auch mit dabei.
Simon, keine Angst ich vergesse dich nicht.
Hier ein Paar Bilder.
Es gab auch einen freien Tag während des Seminars, an dem wir ins ungarische Vac gefahren sind. Es waren wunderschöne 20°C und ich hatte das erste Mal in diesem Jahr wieder den Geruch vom Frühling in der Nase. Auf jeden Fall mussten wir mit dem Zug nach Vac und da uns das Warten zu langwelig wurde mit Steffi und Nikola haben wir beschlossen einfach selbst den Zug zu spielen.Es wollte aber niemand mitmachen und so mussten wir doch auf den richtigen Zug warten.
Das warten nahm einfach kein Ende und so mussten auch noch Emily ( sie kommt aus der USA und arbeitet zusammen mit Simon in Südungarn) und Livia ( die macht genau das Gleiche wie Emily kommt aber aus der Ukraine) auch noch dran glauben und ein Bild mit mir machen.In Vac gab es dann das erste Eis in diesem Jahr. Das war toll sag ich euch=)
Alles in allem war das Seminar aber doch ganz OK und auch eine wichtige sowie schöne Erfahrung.
Liebste Grüße Mirco
Mittwoch, 14. April 2010
Lebenszeichen
Ich muss mich entschuldigen. Ich habe euch sehr lange warten lassen. Das tut mir leid und ich gelobe Besserung.
Es ist viel passiert in der letzten Zeit und es gibt vieles zu erzählen.
Meine Mama war zu Besuch. Ich habe Ostern in der Slowakei gefeiert und auch so gibt es einige Sachen, über die ich erzählen kann.
Das werde ich auch in der nächsten Zeit machen. Da es aber gerade etwas spät ist und ich schon längst schlafen sollte versuche ich euch mit einigen Bildern zu besänftigen.
Ich will euch meine Kinder zeigen und vor allem, will ich euch zeigen, dass es mir gut geht.
Mirka und Dominika zusammen mit mir und Mirka, sie ist Klassenlehrerin in der 2A und mit ihr arbeite ich fast täglich zusammen.
Alex und Patrik.
Gruppenbild mit Katka, Anezka, Andreka und Simona.
Es ist viel passiert in der letzten Zeit und es gibt vieles zu erzählen.
Meine Mama war zu Besuch. Ich habe Ostern in der Slowakei gefeiert und auch so gibt es einige Sachen, über die ich erzählen kann.
Das werde ich auch in der nächsten Zeit machen. Da es aber gerade etwas spät ist und ich schon längst schlafen sollte versuche ich euch mit einigen Bildern zu besänftigen.
Ich will euch meine Kinder zeigen und vor allem, will ich euch zeigen, dass es mir gut geht.
Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie die Kleinen sich förmlich darum schlagen zum einen aufs Foto zukommen und zum anderen die Fotos machen zu dürfen.
Simona und Dominika
Das sind die Kinder, mit denen ich fast täglich arbeite. Bei ihnen sitze ich mit im Unterricht, helfe bei Matheaufgaben, lass mir vorlesen oder kontroliere ob richtig abgeschrieben wurde.
Ich werde euch bald wieder etwas über meine Zeit in der Slowakei erzählen. Bis dahin wünsche ich euch nur das Beste.
Lasst es euch gut gehen.
Mirco
Mittwoch, 24. März 2010
Budapest.. schön wars.. aber auch ein wenig teuer
Wie ich euch ja schon erzählt hatte, habe ich mich vor einer Woche auf den Weg nach Budapest gemacht. Der Grund war ein weiteres Seminar.
Wir wollten die Chance nutzen und uns (also Pia, Sergej und ich) Budapest mal etwas genauer anschauen.
Die Reise startet ins Ungewisse, denn wir hatten nur ein Paar Adressen von Hostels sonst nichts. Mir war etwas mulmig im Bauch.
In Budapest angekommen machten wir uns auf den Weg.
Auf in die U-Bahn und zum ersten Hostel.
Bei Ticketkauf wollte ich ganz schlau sein und schlug vor doch einfach das billigste zu nehmen.
Naja das war nicht wirklich eine gute Idee, denn dieses Ticket war ein Ticket für drei Stationen. Wir sind aber vier gefahren und wurden natürlich auch dabei erwischt.
So wurde aus dem anfangs billigsten Ticket, dass wahrscheinlich teuerste.
Das Hostel entschädigte uns dafür aber wieder. Es war einfach wunderbar und wir genossen die Nacht, denn am nächsten Morgen sollte unsere Stadttour beginnen.
Budapest ist eine echt schöne Stadt und wir hatten Glück mit dem Wetter, denn es war recht sonnig und nicht so kalt wie befürchtet.
An dieser Stelle lasse ich wieder Bilder sprechen.



Statue of Freedom

königlich mit Löwen im Hintergrund

was würde ich nur ohne meine Pia machen?
Basilika
nicht nur in der Ukraine finde ich tierische Freunde.. auch in Budapest
der Heldenplatz


vor dem Parlamentsgebäude
Nach unsere Stadttour trafen wir uns dann mit den anderen Freiwilligen, die auch mit auf das Seminar mussten.
Da gerade der St. Patriksday war, ließen wir es uns nicht nehmen diesen zu feiern.
Ok es ist ein irischer Feiertag, aber während meines sozialen Jahres bin ich schließlich interkulturell und international geworden.
Nach der durchzechten Nacht machten wir uns dann auf in die ungarische Einsamkeit.
Aber davon gibt’s später mehr.
Zu Budapest generell kann ich euch aber noch was erzählen.
Also gesehen muss man die Stadt auf jeden Fall mal. Es ist echt schön da, vor allem wenn die Sonne scheint. Ich kann euch jetzt auch ein superschönes und billiges Hostel empfehlen.
Allerdings sag ich euch nur wie es heißt, wenn ihr mich mitnehmt. =)
Das Einzige was mir euch aufgefallen ist, ist dass der Keleti Bahnhof die reinste Katastrophe ist. Unpünktliche Züge und Verspätungen wohin das Auge reicht und dann noch nicht mal eine geheizte Wartehalle.
Echt nicht lustig. Da merkt man doch erst was man an der Slowakei hat.
Ja bevor ich mich jetzt von euch verabschiede wollte ich euch noch erzählen, dass ich gerade auf unserer kleinen Terrasse sitze und die Sonne genieße. Der Frühling ist endlich da und heute hatte es sogar schon 20° in der Sonne.Ich freu mich auf die nächsten Tage und grüße euch ganz lieb.
Wir wollten die Chance nutzen und uns (also Pia, Sergej und ich) Budapest mal etwas genauer anschauen.
Die Reise startet ins Ungewisse, denn wir hatten nur ein Paar Adressen von Hostels sonst nichts. Mir war etwas mulmig im Bauch.
In Budapest angekommen machten wir uns auf den Weg.
Auf in die U-Bahn und zum ersten Hostel.
Bei Ticketkauf wollte ich ganz schlau sein und schlug vor doch einfach das billigste zu nehmen.
Naja das war nicht wirklich eine gute Idee, denn dieses Ticket war ein Ticket für drei Stationen. Wir sind aber vier gefahren und wurden natürlich auch dabei erwischt.
So wurde aus dem anfangs billigsten Ticket, dass wahrscheinlich teuerste.
Das Hostel entschädigte uns dafür aber wieder. Es war einfach wunderbar und wir genossen die Nacht, denn am nächsten Morgen sollte unsere Stadttour beginnen.
Budapest ist eine echt schöne Stadt und wir hatten Glück mit dem Wetter, denn es war recht sonnig und nicht so kalt wie befürchtet.
An dieser Stelle lasse ich wieder Bilder sprechen.

Statue of Freedom

Basilika

Nach unsere Stadttour trafen wir uns dann mit den anderen Freiwilligen, die auch mit auf das Seminar mussten.
Da gerade der St. Patriksday war, ließen wir es uns nicht nehmen diesen zu feiern.
Ok es ist ein irischer Feiertag, aber während meines sozialen Jahres bin ich schließlich interkulturell und international geworden.
Nach der durchzechten Nacht machten wir uns dann auf in die ungarische Einsamkeit.
Aber davon gibt’s später mehr.
Zu Budapest generell kann ich euch aber noch was erzählen.
Also gesehen muss man die Stadt auf jeden Fall mal. Es ist echt schön da, vor allem wenn die Sonne scheint. Ich kann euch jetzt auch ein superschönes und billiges Hostel empfehlen.
Allerdings sag ich euch nur wie es heißt, wenn ihr mich mitnehmt. =)
Das Einzige was mir euch aufgefallen ist, ist dass der Keleti Bahnhof die reinste Katastrophe ist. Unpünktliche Züge und Verspätungen wohin das Auge reicht und dann noch nicht mal eine geheizte Wartehalle.
Echt nicht lustig. Da merkt man doch erst was man an der Slowakei hat.
Ja bevor ich mich jetzt von euch verabschiede wollte ich euch noch erzählen, dass ich gerade auf unserer kleinen Terrasse sitze und die Sonne genieße. Der Frühling ist endlich da und heute hatte es sogar schon 20° in der Sonne.Ich freu mich auf die nächsten Tage und grüße euch ganz lieb.
Dienstag, 23. März 2010
Ein Land.. noch weiter im Osten.. Die Ukraine
Hej ihr lieben..
Endlich ist es wieder soweit und ich nehme mir die Zeit um euch von mir aus der Slowakei zu erzählen.
Heute werde ich euch etwas von der Ukraine erzählen. Es liegt zwar schon etwas länger zurück aber ich war dort.
Vor zwei Wochen machte ich mich auf nach Humenne um Michaela zu besuchen.
Der eigentliche Grund war Michaela selbst. Sie ist aus Österreich und beendet ihr freiwilliges Jahr Ende März. Da ich sie sehr mag wollte ich sie noch mal besuchen.
Sie wohnt im wunderschönen Osten der Slowakei und naher der ukrainischen Grenze.Da wir für den Samstag keinen speziellen Plan hatten entschlossen wir uns für das Abenteuer und zogen noch meine liebste Agnes aus Bratislava mit ins Boot.

Der Ausflug startet mitten in der Nacht um 4Uhr. Wir mussten so zeitig aufstehen um den Zug zu bekommen, der uns zum Bus in die Ukraine fahren sollte.
7Uhr war Abfahrt vom Bus und ich bekam schon etwas Angst als der Busfahrer nicht sehr erfreut über uns reagierte.
Seine Worte waren nur „das gibt Ärger an der Grenze! Was wollt ihr denn in der Ukraine?“
Auf einmal waren wieder alle Geschichten von anderen Freiwilligen da, die über ihre Ukraineausflüge die abenteuerlichsten Sachen erzählen. Korruption und strenge Grenzkontrollen waren meine Hauptängste.
An der Grenze angekommen mussten wir erst mal ein kleinen Zettel ausfüllen. Name Wohnort, Grund der Reise, Länge des Aufenthaltes, Busnummer und lauter solche Sachen.
Dann kam eine Grenzbeamtin nahm unsere Reisepässe mit und verschwand. Etwas zwanzig Minuten später kam sie wieder und wir durften aus der Slowakei ausreisen.
Das heißt aber noch längst nicht, dass wir in die Ukraine einreisen dürfen.
Wieder hieß es warten und wieder wurden unsere Pässe kontrolliert.Endlich konnten wir nach etwas zwei Stunden an der Grenze in die Ukraine.
Das ganze dauerte so lange, weil wir die EU verließen und in ein Nicht EU- Staat einreisten. Dazu kommt, dass die Slowakei zum Schengenraum gehört und damit auch die Außengrenze des kontrollfreien Europas besitzt.
In der Ukraine dauerte die Fahrt selbst nur noch zehn Minuten bis in die nächst größere Stadt Uzhorod. Dort hielt der Bus und drei junge Europäer betraten zum ersten mal den Boden des nicht EU-Auslandes.
Wir fühlten uns ziemlich verloren und brauchten erst mal Zeit um uns zu orientieren. Überall kyrillische Schriftzeichen, alte Autos, sehr viel herumstreunende Hunde und viele Menschen.Die meisten von ihnen erfüllten das Klischee. Pelzmützen, alte Omas mit Kopftüchern und weiten Röcken, Pelzmäntel, aufgetakelte Frauen im aufwendigen Kostüm und abgemagerte junge Mädchen, die einen Schönheitsideal nachrennen katastrophale Straßen, alles grau in grau und die Armut an jeder Ecke.

mit meiner lieben Michaela
noch mal mit meiner lieben Agnes
Endlich ist es wieder soweit und ich nehme mir die Zeit um euch von mir aus der Slowakei zu erzählen.
Heute werde ich euch etwas von der Ukraine erzählen. Es liegt zwar schon etwas länger zurück aber ich war dort.
Vor zwei Wochen machte ich mich auf nach Humenne um Michaela zu besuchen.
Der eigentliche Grund war Michaela selbst. Sie ist aus Österreich und beendet ihr freiwilliges Jahr Ende März. Da ich sie sehr mag wollte ich sie noch mal besuchen.
Sie wohnt im wunderschönen Osten der Slowakei und naher der ukrainischen Grenze.Da wir für den Samstag keinen speziellen Plan hatten entschlossen wir uns für das Abenteuer und zogen noch meine liebste Agnes aus Bratislava mit ins Boot.

Der Ausflug startet mitten in der Nacht um 4Uhr. Wir mussten so zeitig aufstehen um den Zug zu bekommen, der uns zum Bus in die Ukraine fahren sollte.
7Uhr war Abfahrt vom Bus und ich bekam schon etwas Angst als der Busfahrer nicht sehr erfreut über uns reagierte.
Seine Worte waren nur „das gibt Ärger an der Grenze! Was wollt ihr denn in der Ukraine?“
Auf einmal waren wieder alle Geschichten von anderen Freiwilligen da, die über ihre Ukraineausflüge die abenteuerlichsten Sachen erzählen. Korruption und strenge Grenzkontrollen waren meine Hauptängste.
An der Grenze angekommen mussten wir erst mal ein kleinen Zettel ausfüllen. Name Wohnort, Grund der Reise, Länge des Aufenthaltes, Busnummer und lauter solche Sachen.
Dann kam eine Grenzbeamtin nahm unsere Reisepässe mit und verschwand. Etwas zwanzig Minuten später kam sie wieder und wir durften aus der Slowakei ausreisen.
Das heißt aber noch längst nicht, dass wir in die Ukraine einreisen dürfen.
Wieder hieß es warten und wieder wurden unsere Pässe kontrolliert.Endlich konnten wir nach etwas zwei Stunden an der Grenze in die Ukraine.
Das ganze dauerte so lange, weil wir die EU verließen und in ein Nicht EU- Staat einreisten. Dazu kommt, dass die Slowakei zum Schengenraum gehört und damit auch die Außengrenze des kontrollfreien Europas besitzt.
In der Ukraine dauerte die Fahrt selbst nur noch zehn Minuten bis in die nächst größere Stadt Uzhorod. Dort hielt der Bus und drei junge Europäer betraten zum ersten mal den Boden des nicht EU-Auslandes.
Wir fühlten uns ziemlich verloren und brauchten erst mal Zeit um uns zu orientieren. Überall kyrillische Schriftzeichen, alte Autos, sehr viel herumstreunende Hunde und viele Menschen.Die meisten von ihnen erfüllten das Klischee. Pelzmützen, alte Omas mit Kopftüchern und weiten Röcken, Pelzmäntel, aufgetakelte Frauen im aufwendigen Kostüm und abgemagerte junge Mädchen, die einen Schönheitsideal nachrennen katastrophale Straßen, alles grau in grau und die Armut an jeder Ecke.

Nachdem wir Geld gewechselt hatten machten wir uns erst mal auf die Suche nach einem Kaffee. Den gefunden und genossen begannen wir mit der Stadtbesichtigung. Wir wollten im billigen Osteuropa shoppen gehen aber mussten schnell feststellen, dass die Kleidung genauso teuer wie in Deutschland ist. Nichts mit Billigeinkauf. Selbst in den heruntergekommenen Markthallen fanden wir nicht das was wir suchen und wir sollten es auch den ganzen Tag über nicht finden.
Nichts desto trotz saugten wir mit jedem Schritt Eindrücke auf. Es war noch mal eine Spur ärmer aussehend als die Slowakei. Aber da wir uns schon an den slowakischen Standart gewöhnt hatten waren wir alle drei nicht wirklich geschockt.
Nichts desto trotz saugten wir mit jedem Schritt Eindrücke auf. Es war noch mal eine Spur ärmer aussehend als die Slowakei. Aber da wir uns schon an den slowakischen Standart gewöhnt hatten waren wir alle drei nicht wirklich geschockt.
Jetzt kommen ein paar Bilder aus der Stadt.
mit meiner lieben Michaela
noch mal mit meiner lieben Agnes Dann fanden wir einen Supermarkt und ich konnte erahnen, warum es in der Ukraine soviel Alkoholiker gibt.
Neben der Käsetheke war die Alkoholtheke an der man sich für 50cent einen Schnaps oder ein 0,5l Bier für 35cent für Zwischendurch kaufen konnte.
Auch Zigaretten gab es wohin das Auge reichte und die Preise waren lächerlich.
Eine Schachtel für 50cent.
Generell sind solche Sachen oder Lebensmittel in der Ukraine für uns Spottbillig, also vergaßen wir unsere Kleidungsstücke, die wir eigentlich wollten und deckten uns mit anderen Waren ein.=)
Dann sollte es wieder nach Hause geht und auch noch mal richtig spannend werden.
Wir sind davon ausgegangen, dass der Busfahrer Euro nehmen wird und haben uns keim Rückfahrticket gekauft.
Das war aber ein Problem, denn der Busfahrer hat nur Leute in den Bus gelassen, die sich ein Ticket vorher gekauft hatten.
Wir bekamen Panik.
So schnell es ging zum Ticketschalter. Doch wir hatten nichts mehr vom ukrainischen Geld.
Zum Glück hat die nette Frau hinter der Scheibe unsere Euros doch noch genommen, ließ sich aber recht viel Zeit beim ausstellen unsere Tickets.
Dann endlich in der Hand rannten wir zum Bus und hatten unheimlich großes Glück, dass wir die letzten drei freien Plätze ergattert haben.
Alle die nach uns kamen hatten Pech. Der Bus hatte keinen Sitzplatz mehr frei und fuhr einfach ab.
Ich hatte die ganze Zeit bis zur Grenze Angst, das war einfach alles etwas zu viel für mich.
Die Ausreise war dann auch anstrengender als die Einreise. Zwar kamen wir leicht aus der Ukraine raus aber nicht mehr so leicht in die Slowakei (und damit in das Kontrollfreie Europa) rein.
Nach drei ein halb Stunden waren wir dann endlich wieder in der Slowakei.Eigentlich war die ganze Aufregung umsonst aber so ist das eben, wenn man etwas zum ersten Mal macht.
Ja das war mein ukrainisches Erlebnis und zusammenfassend kann ich sagen, dass Klischees schon irgendwo ihren Ursprung haben und die Ukraine einfach noch mal ein riesiges Stück mehr in der Armut und Korruption versinkt, denn zwischen den ganzen alten und fast auseinanderfallenden Autos hat man auch recht oft einen nigelnagelneuen Mercedes oder andere Luxusautos gesehen, bei denen man sich irgendwo fragt wie man sich das leisten kann.
Mir geht es jedenfalls gut und ich Grüße euch ganz lieb.Lasst es euch gut gehen und ich verspreche euch, dass ich bald wieder von mir hören lasse mit den nächsten Abenteuern im Gepäck.
Neben der Käsetheke war die Alkoholtheke an der man sich für 50cent einen Schnaps oder ein 0,5l Bier für 35cent für Zwischendurch kaufen konnte.
Auch Zigaretten gab es wohin das Auge reichte und die Preise waren lächerlich.
Eine Schachtel für 50cent.
Generell sind solche Sachen oder Lebensmittel in der Ukraine für uns Spottbillig, also vergaßen wir unsere Kleidungsstücke, die wir eigentlich wollten und deckten uns mit anderen Waren ein.=)
Dann sollte es wieder nach Hause geht und auch noch mal richtig spannend werden.
Wir sind davon ausgegangen, dass der Busfahrer Euro nehmen wird und haben uns keim Rückfahrticket gekauft.
Das war aber ein Problem, denn der Busfahrer hat nur Leute in den Bus gelassen, die sich ein Ticket vorher gekauft hatten.
Wir bekamen Panik.
So schnell es ging zum Ticketschalter. Doch wir hatten nichts mehr vom ukrainischen Geld.
Zum Glück hat die nette Frau hinter der Scheibe unsere Euros doch noch genommen, ließ sich aber recht viel Zeit beim ausstellen unsere Tickets.
Dann endlich in der Hand rannten wir zum Bus und hatten unheimlich großes Glück, dass wir die letzten drei freien Plätze ergattert haben.
Alle die nach uns kamen hatten Pech. Der Bus hatte keinen Sitzplatz mehr frei und fuhr einfach ab.
Ich hatte die ganze Zeit bis zur Grenze Angst, das war einfach alles etwas zu viel für mich.
Die Ausreise war dann auch anstrengender als die Einreise. Zwar kamen wir leicht aus der Ukraine raus aber nicht mehr so leicht in die Slowakei (und damit in das Kontrollfreie Europa) rein.
Nach drei ein halb Stunden waren wir dann endlich wieder in der Slowakei.Eigentlich war die ganze Aufregung umsonst aber so ist das eben, wenn man etwas zum ersten Mal macht.
Ja das war mein ukrainisches Erlebnis und zusammenfassend kann ich sagen, dass Klischees schon irgendwo ihren Ursprung haben und die Ukraine einfach noch mal ein riesiges Stück mehr in der Armut und Korruption versinkt, denn zwischen den ganzen alten und fast auseinanderfallenden Autos hat man auch recht oft einen nigelnagelneuen Mercedes oder andere Luxusautos gesehen, bei denen man sich irgendwo fragt wie man sich das leisten kann.
Mir geht es jedenfalls gut und ich Grüße euch ganz lieb.Lasst es euch gut gehen und ich verspreche euch, dass ich bald wieder von mir hören lasse mit den nächsten Abenteuern im Gepäck.
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