Sonntag, 20. September 2009

Rückblick Teil 1

Endlich habe ich wieder Internet und kann euch berichten wie es mir ergeht.
Allerdings ist schon eine lange Zeit vergangen und ich muss euch vieles erzählen.
Aber am besten fange ich ganz vorne an. Am 9. September hieß es in Bratislava Kofferpacken.
Unser Mentor Roman ist nach Bratislava gekommen um uns in seinem Auto mit nach Hrabusice zu nehmen.
Doch da gab es ein kleines Problem.
In einen kleinen alten Skoda passen nicht drei vier Menschen und das Gepäck von drei Menschen.
Das Auto wurde gnadenlos vollgepackt und die Reise ging los.
Jedoch nicht für mich. Es hat lediglich meine kleine Reisetasche und mein Spielekoffer in das eh schon überladene Auto gepasst.

Sichtlich erleichtert, dass ich diesen Höllentrip nicht mitmachen musste, hatte ich also noch einen Abend mit meinen neuen amerikanischen Freunden, die am nächsten Tag mit mir, mit dem Zug nach Poprad fahren sollten.

Die letzte Nacht in Bratislava war sehr eigenartig für mich. Einerseits freute ich mich, dass es endlich losgeht. Andererseits war ich mir gar nicht mehr so sicher ob es wirklihc losgehen soll

Nichts desto trotz bin ich dann am nächsten Morgen mit der Emelie, Lisa und mit dem Sepp in den Zug gen Osten gestiegen.

Nach vier lustigen aber auch nachdenklichen Stunden Zugfahrt stieg ich dann in Porad aus und wurde schon von Roman ( er ist ein Zigeuner und wird uns helfen in der ersten Zeit in der Fremde klarzukommen) erwartet.

Diesmal passte auch das gesammte Gepäck in das kleine Auto und ich für mit meinem neuen Aufpasser in meine Heimat für die nächsten elf Monate.

Die fahrt war einfach nur spannend.
ich habe versucht auch nur jedes kleine Detail mit meinen Augen aufzunehmen und zu verarbeiten.
Aufgeregt wurde ich, als ich danndas Ortseingangsschild von Hrabusice erblickte.
"Jetzt geht es richtig los" dachte ich mir.
Sobald die Autotür geschlossen wurde starte für mich ein kleiner Strudel.

Die Gasteltern kamen, mir wurde die Wohnung gezeigt, alles war neu und flog regelrecht an mir vorbei. Ich hatte kaum Zeit alles richtig zu sehen und war einfach nur von allem neuen Überwältigt.


In diesem Haus werde ich die nächsten elf Monate leben. Wir wohnen unten. Familie Klein oben.
Ich finde das Haus ist nicht sehr slowakisch. Von außen könnte man es auch gut in ein deutsches Dorf einordnen. Ich persönlich finde das etwas Schade. Die ganze Straße ist voll mit kleinen quadratischen, einstöckigen Häusern, die von außen winzig aussehen. Und ich werde in solch einem großen Haus wohnen.

Die Straße in der ich lebe, möchte ich euch auch nicht vorenthalten. Diese zwei Ansichten waren das erste was ich von meinem neuen zu Hause gesehen habe.


Es hat mich ein wenig an früher erinnert. Denn wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen gab es in Kleinkmehlen vor zehn oder zwölf Jahren auch noch Stromleitungen die man gesehen hat.
Nachdem ich auf den zweiten Blick doch noch festgestellt habe, dass ich in Osteuropa bin und nicht in einem Dorf in Deutschland habe ich das Haus getreten.
Zuerst sieht man einen langen dunklen Flur, der direkt zu Küche hinführt.


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Die Küche ist klein aber fein. Auf der einen Seite ist eine Kochzeile. Besonders faziniertend fand ich den mix aus Moderne und Altem. Wir müssen auf einem Gasherd kochen. Aber können uns unser Essen auch in der Mikrowelle fertig machen. Irgendwie fehlt da für mich die Mitte.
Einen Fernseher haben wir auch in der Küche. Sergej ist ganz begeistert von ihm.
Ich mag ihn noch nicht so, denn momentan habe ich nicht das Verlangen nach deutschen Fernsehprogrammen.
Wichtig ist auch das Bad. Was ich sehr lustig finde.
In der Slowakei ist es üblich, dass das Klo und das Bad getrennt sind. So auch bei uns.
Wir haben im Bad eine Dusche und Badmöbel, die man in jedem europäischen Badezimmer finden wird.
Bei der Verteilung des Platzes hatte ich allesdings etwas Pech.
Da ich der letzte war, der ankam waren die besten Plätze schon weg, aber es geht auch so=).





Ja und zu gutes letzt noch das Klo. Sehr unspektakulär. Der größte Nachteil vom Klo ist allerdings, dass es kein Fenster hat.
Das stört mich schon ein wenig, aber daran ändern werde ich nichts können.




Ja, das wars jetzt erstmal von den ersten Eindrücken, die ich gewonnen habe.
Das Haus ist in Ordnung, die Familie ist nett udn wohl fühl ich mich auch.

Über mein Schlafzimmer werder ich später berichten. Noch ist es sehr unaufgeräumt und ich kann euch keine Bilder davon zeigen. Ich hoffe ihr versteht das.
Heute gibts noch jede Menge von mir zu Hören. Deswegen sag ich nur bis gleich.
Lieben Gruß
Mirco


Donnerstag, 17. September 2009

Mir gehts gut

Hej ihr Lieben

Ich wollte mich nur mal eben schnell bei euch melden..

noch habe ich kein internet und muss in der Schule ans Netz. Mir gehts gut und ich melde mich sobald ich Zeit habe

Kuesschen

Dienstag, 8. September 2009

Beruhigung

Damit ihr ganz beruhigt seien könnt, dass ich auch in der Slowakei meinen Spaß haben werde. Und ich definitiv Leute finde mit denen ich Dummheiten machen kann möchte ich euch an diesem Bild von meiner Mitbewohnerin der Pia und mir beweisen.

Ich glaube wir werden jede Menge Spaß haben.

So jetzt ist aber wirklich Schluss. Ich bin jetzt im Bett, denn ich muss auch noch ein wenig slowakisch für den Abschlusstest morgen lernen.

Lieb euch
Mirco

Vorstellung=)

Ich war gerade noch dabei meine Bilder durch zuschauen. Dabei habe ich noch einige gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Das bin ich mit meinem neuen besten Freund in der Innenstadt=) er liegt die ganze Zeit nur rum und schaut den Frauen unter die Rücke=)

Allerdings ist das auch Sepps neuer bester Freund=) Sepp kommt aus den USA und wird ganz in meiner Nähe wohnen. Irgendwie ist er ein bisschen verückt=) Naja wie die Amis eben sind...

Und hier bin ich noch mal zu sehen=) Einmal mit der Viola (oben). Sie wird in Bratislava bleiben udn zusammen mit Agnes und Julia eine WG aufmachen. In die ich natürlich immer eingeladen bin=)

Und hier nebenan bin ich mit der Emely zu sehen. Sie kommt auch aus den USA und ist echt lustig drauf. Ich mag sie. Und was ich auch schön finde. Sie wird auch ganz in meiner Nähe wohnen, sodass besuche immer möglich sind=)

Ich hoffe euch gefallen die Bilder

Ich geh jetzt schlafen=) Morgen wird ein langer Tag. Ich drück euch

Mirco

I love Bratislava... Mi Lubim Bratislave... Ich liebe Bratislava

Ich habe mich etwas in die Stadt verliebt und ich möchte euch die schönen Eindrücke nicht vorenthalten.
Deswegen kommen hier jetzt ein paar Bilder aus der Hauptstadt der Slowakei=)

Und zwar könnt ihr hier die engste Straße von Bratislava sehen=)

Das ist das berühmte Bratislaver Theater

Hier zu sehen ist ein Altes Haus in der Innenstadt. Ich weiß nicht ob es besonders ist aber es hat mich faziniert! Und ich fas es wirklich schön.


Das ist die Burg von Bratislava=) Da muss ich immer vorbei laufen wenn ich in der Innenstadt feiern war und dann zu unserem Studentenwohnheim muss. Aber dieser Anblick entschädigt mich.


Und hier sieht man Bratislava bei Nacht. Ich steh da gerade auf der Novy Most ( Neue Brücke ) und fotografiere die Dunej ( Donau )
Ich wünsch euch viel Spaß mit den Bildern=)
Euer Hobbyfotograf Mirco




Mit Mirco durch die Slowakei

Ahoj ihr Lieben!
Ich heiße euch willkommen bei meinen kleinen Stadtführung=)
Hier steh ich gerade vor dem St. Martins Dom in Bratislava.
Da war ich gerade mit den anderen auf dem Weg in die Stadt.
Dort haben wir uns am Busbahnhof getroffen um zu einer Burg, ganz nah an der Grenze zu Österreich zu fahren.
Nach ungefähr 30 Minuten Busfahrt kamen wir alle dann auch dort an.
Und was dort so schönes passiert ist könnt ihr hier sehen.












Einmal mit der Milena und dann mit der Agnes fotogafiert.

Und dann hier noch mal mit der Viola. Das war eucht ein lustiger Ausflug. man konnte von der Burg aus auf der einen Seite die Donau sehen und auf der anderen Seite Weinberge.
Das war richtig schön. Dannach ging es dann auch wieder nach Bratislava.
Der Abend war auch total schön. Auf der Marktplatz war ein Konzert. Es hat eine Ungarisch- Jüdische Folklore-Band gespielt.
das war sehr lustig weil wir getanzt haben und wirklich viel Spaß hatten.
Montag ging dann wieder der Sprachkurs weiter.
Wir haben eine neue Leherin, die versucht nur slowakisch mit uns zu sprechen. das ist auf Dauer wirklich anstrengend.
Montag ist nichts weiter passiert. Am Nachmittag haben wir mit Nata über unsere Einsatzstellen gesprochen. Ich hab erfahren, dass ich in eine konservative katholische Schule komme. Na Prost Mahlzeit. Das kann ja was werden.
Da mus sich richtig stark sein um!
Ich glaube nämlich schon, dass ich da oft anecken werde.
Am Montagabend waren wir dann aber erstmal wieder in der Stadt unterwegs und haben noch mal einen drauf gemacht.
Der Club war nicht ganz so nach meinem Geschmack, aber lustig war es trotzdem.
Allerdings fiel das Aufstehen heute morgen extrem schwer!
Aber ihr kennt mich=) Ich steh immer wieder auf=)
Ja somit brach der vorletzte Tag in Bratislava für mich an.
Vormittags war wie gewohnt Sprachkurs und am Nachmittag hatten wir Freizeit.
Allerdings war ich mit dem Sergej unterwegs.
Wir waren in irgend so einer komischen Galerie. naja Bilder halt.
Auf jeden fall war ich den ganzen tag zu Fuss unterwegs.
ich glaub nicht wie viel ich hier laufe.
Das ist unglaublich.
Jeden Tag mindestens einmal in die Stadt und wieder zurück... Und da läuft man ungefähr 45Minuten.
Also echt kein Zuckerschlecken.
Aber was solls.. ich überlebs.
Mittlerweile ist der ganzen Gruppe auch bekannt, dass ich nicht gerne laufe, weil ich ständig rummecker=)
Die finden es dann immer total lustig wenn es wieder heißt
"komm wir gehen in die Stadt"
Ja jetzt verbringe ich also gerade meinen letzten Abend in Bratislava! Vor mir steht der Aufbruch in eine spannende Zeit.
Ich bin auf der einen Seite unheimlich froh, dass es endlich losgeht. Aber auf der anderen Seite auch etwas Wehmütig, dass ich schon wieder von liebgewonnen Menschen wie der Agnes oder der Viola abschied nehmen muss.
Aber so ist das eben im Leben=)
Ich melde mich bei euch sobald es geht.
ich weiß nicht wann das seien wird, weil ich nicht genau weiß wie das Internet in unseren Haus in Hrabusice läuft.
Aber ich werde euch auf jeden fall berichten.
Vielleicht gibts auch morgen noch mal einen kleinen Eintrag.
Ihr sollt auf jeden Fall noch wissen , dass ich euch lieb habe und ihr in meinen Gedanken seid.
Liebste Grüße
Mirco

Samstag, 5. September 2009

Noch ein schönes Lied

Da habe ich doch glatt noch was vergessen.
Heute haben wir nämlich ein schönes Lied im Sprachkurs gelernt!
Wenn wir uns mal wieder treffen sing ich euch das mal vor.
Ich find es echt schön!

Der Text is auch irgendwie fazinierend für mich!
Es ist ein Zigeunerlied, welches allerdings in die Slowakische Sprache übersetzt wurde.

/: Ide postar ide,
telegram mi nesie :/
/: Ked´ som ho citala, citala
vlasy si trhala trhala,
dzamore, dzamore, dzamore,
ja nechcem ho :/

/: Ide suhaj ide,
pravym ockom zmurkne :/
/: Ked´ som ho videla videla,
hned´som ho l´ubila l´ubila,
dzamore, dzamore, dzamore,
nel´ubim ce :/

Also es geht um eine Frau die Post von ihrem Mann bekommt.
Allerdings ist diese Post nicht so schön!
Als sie den Brief liest verflucht sie ihren Mann
und fordert ihn auf zu gehen, da sie ihn nicht mehr als Mann will.

Dann kommt in der zweiten Strophe eines Tages ein schöner Junger Mann in das Dorf. Die Frau sieht ihn und verliebt sich sofort in ihn.
Darauf hin fordert sie ihren Mann erneut auf zu gehen und sagt ihm, dass sie ihn nicht mehr liebt! Sie hat sich in den jungen schönen Mann verliebt!

Klingt jetzt vielleicht nicht ganz so spannend, aber wenn ihr das lieg singt ist das total schön.

So ich sag jetzt Tschüsschen mit Küsschen!

Wir lesen uns
Mirco